Erstellt von guenter am 31.01.2011 08:33:05

Ein Wohnungsmieter hat grundsätzlich Anspruch auf eine Elektrizitätsversorgung, die zumindest den Betrieb eines größeren Haushaltsgerätes wie einer Waschmaschine und gleichzeitig weiterer haushaltsüblicher Geräte ermöglicht, urteilte der Bundesgerichtshof (Az.: VII ZR 343/08). Ein unter dem Mindeststandard liegender Zustand ist den Richtern zufolge nur dann vertragsgemäß, wenn er eindeutig vereinbart ist. Generell unwirksam ist eine Regelung, nach welcher der Mieter bei einer Überlastung der Elektroanlage die Kosten der Verstärkung des Netzes unbegrenzt tragen muss und selbst bei einem völlig defekten Elektronetz keine Gewährleistungsansprüche gegen den Vermieter hat.

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